16.03.2006, Sächsische Zeitung
Sächsische Bauunion Gröditz GmbH
Unternehmer des Jahres
Branche: Bauunternehmen
Gründung: 30. April 1991
Umsatz:
2005 rd. 25 Mio. Euro
2000 rd. 14,8 Mio. Euro
Mitarbeiter: 120
Unternehmer: Andreas Schurig
Das sind wir: Wir sind ein erfolgreicher Anbieter von Stein auf Stein
gebauten Häusern der Marke Viebrockhaus.
Das machen wir: Wir bieten Qualität zum Standard - von der Planung bis zur
Übergabe der Häuser. In eigenen Musterhauszentren werden unsere Kunden
individuell beraten. Den Bau der Häuser realisieren wir mit unseren
Beschäftigten sowie einheimischen Handwerkern.
Dorther kommen wir: 1991 als Hoch- und Tiefbau-Unternehmen gegründet,
konzentrieren wir uns seit 2000 aufgrund der Stagnation im Baugewerbe auf
den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern.
Dorthin wollen wir: Unser Ziel ist es, Dienstleister für den Bauherren zu
sein und unseren Stand als kundenfreundlichstes Unternehmen der Branche in
unserem Wirkungskreis auszubauen.
Wir gehören in die SZ, weil ... wir gute Häuser bauen - zum vernünftigen
Preis - und Innovationen vorantreiben, wo ökologische und ökonomische
Gesichtspunkte in Einklang gebracht werden.
www.massivhauspark.info
02.03.2006, Sächsische Zeitung
Leerlauf auf den Baustellen
Frostfolgen. Obwohl eigentlich Frühling ist, will der Winter nicht
weichen. Nur eine Firma hatte eine wärmende Idee.
Der strenge Winter sorgt für wochenlange Zwangspausen auf den Baustellen
im Elbland. Auf fast allen, denn im Coswiger Gärenweg lassen sich die
Bauarbeiter der Sächsischen Bauunion Gröditz vom Dauerfrost nicht
ausbremsen.
Hausbau
Dort wird unter einem Zelt ein Massivhaus errichtet - unabhängig von Wind
und Wetter. Das erspart dem Bauherren unnötigen Zeitverzug und sichert den
Handwerkern auch im Winter feste Jobs, teilte Geschäftsführer Andreas
Schurig mit. Das Zelt ist beheizt und beleuchtet, die Baustoffe lagern
trocken. Schon im März könne der Bauherr einziehen. Mehrkosten für den
Winterbau unterm Zelt entstünden nicht, weil das Zelt übers Jahr gesehen
zusätzliche Aufträge sichert bei gleichbleibend festen Kosten für die
Technik. Schon Ende der Woche soll das Zelt in Coswig abgebaut und in der
Nähe von Großenhain eingesetzt werden.
Straßenbau
Ein wenig unruhig ob des anhaltenden Winters wird Marlies Wernicke,
zuständige Planerin im Radebeuler Rathaus für die Meißner Straße. Vor
wenigen Tagen haben die Bauarbeiter nach langer Frostpause zwar
zwischenzeitlich wieder Bordsteine gesetzt und am Anschlussbereich vor der
Bäckerei Schiller gewerkelt. Der strenge Frost vom Wochenende und der
Schnee von gestern haben den Arbeiten aber ein jähes Ende gesetzt.
"Schade, dass wir so den Vorsprung wieder verlieren", sagt Marlies
Wernicke. Bevor der Asphalt der nördlichen Fahrbahn nicht fertiggestellt
ist, kann auch die Straßenbahn der Linie 4 nicht wieder bis Weinböhla
verkehren. Derzeit wird nämlich der Autoverkehr im Bereich Weißes
Ross/Landesbühnen über die Bahntrasse geführt. Solange das so ist, haben
die Bahnen im Baustellenbereich keinen Platz und wenden weiterhin in
Radebeul-Ost.
Straße keine Zusatzkosten, unterstreicht Marlies Wernicke. Frostpausen
ließen sich eben nur schwer kalkulieren und sind im Bauablauf deshalb
eingeplant. Auch die geplante Fertigstellung Ende Mai sei bisher noch
nicht in Gefahr, hieß es aus dem Rathaus.
Die Straßenbahn wird voraussichtlich am 16. März wieder bis Weinböhla
kommen, sagt Anja Ehrhardt, Sprecherin der Dresdner Verkehrsbetriebe
(DVB). "Wir brauchen noch einige Tage mit Temperaturen deutlich im
frostfreien Bereich", so die Sprecherin. Die Arbeiten an Fahrleitungen und
Gleisen sind beendet, nun müsste lediglich an mehreren Stellen noch ein
Deckenschluss mit Asphalt erfolgen.
Eisenbahnbau
Die Deutsche Bahn AG liegt an der Kötitzer Brücke in Coswig knapp im
Zeitplan. Mit einigen Tricks, unter anderem Warmbeton, wurde dem Frost
getrotzt, so Frank Kniestedt von DB Projektbau. Verzögerungen können sich
die Bauleute wegen des bereits fest geplanten Abbaus der Behelfsbrücken im
Mai mit notwendigen Fahrplanänderungen auch gar nicht leisten, hieß es.
Tiefbau
"Das Wetter tut dieses Jahr richtig weh", sagt Matthias Kestel, Chef der
Meißner Swietelsky-Niederlassung. Die Tiefbaufirma arbeitet momentan am
Ausbau der B 6 in Meißen. "Alles was mit Wasser gemacht wird, wie das
Betonieren, fällt bei Minusgraden natürlich aus", so Kästel. Er ist froh,
dass an der wichtigen Triebischbrücke vor allem Schalarbeiten anstehen. An
der Stützmauer kämen seine Angestellten unter diesen Bedingungen nicht
weiter. Normalerweise bringe der Winter in Sachsen zwei oder auch vier
Wochen Bauunterbrechung. Diesen Winter kämpfe die Branche mit einer seit
Weihnachten laufenden Kälteperiode.
Hochbau
Ingolf Brumm, Geschäftsführer der Meißner Brumm-Bau GmbH, schätzt die Lage
im Hochbau ähnlich kritisch ein. "Die Kälte geht an die Substanz", sagt
Brumm. Die Schuld treffe allerdings nicht Petrus allein. "Es gibt immer
weniger Winterbau", so Brumm. Früher habe man sich im Sommer auf den
Rohbau konzentriert. Den Innenausbau hingegen für den Winter aufgehoben.
Durch kurze Kreditlaufzeiten und die späte Fördermittelvergabe sei diese
Staffelung durcheinander geraten.
24.02.2006, Sächsische Zeitung
Winterbau im beheizten und beleuchteten Zelt
Massivhäuser werden in aller Regel von März bis November errichtet, im
Winter ruht die Bautätigkeit. Bei der Sächsischen Bauunion Gröditz
entwickelte man nun ein Verfahren, um auch in der kalten Jahreszeit aktiv
sein zu können. Der Clou: Es wird ganz einfach in einem beheizten und
beleuchteten Zelt gebaut. Wer sich für die Methode interessiert, der kann
an diesem Wochenende, jeweils in der Zeit von 12 bis 16 Uhr, im Gärenweg 1
in Coswig vorbeischauen und sich persönlich ein Bild vom "behüteten
Baugeschehen" machen.
28.07.2005, Sächsische Zeitung
Sächsische Bauunion eröffnet 3. Massivhauspark
Gröditz. In Bad Lauchstädt bei Halle hat die Sächsische Bauunion Gröditz
(SBU) jetzt ihren dritten Massivhauspark eröffnet. Auf dem Gelände unweit
der A 34 sind fünf Viebrockhäuser zu begutachten. Damit ist das
Unternehmen ab sofort in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg
(Netzen) und Sachsen direkt vertreten. Die Gröditzer Firma beschäftigt
mittlerweile 142 Mitarbeiter.
13.08.2004, Sächsische Zeitung
Bauen mit Sicherheitsgurt
Spezielles Wohnsiegel soll Eigentümer vor dem Ruin bewahrent
Undichte Dächer, schiefe Wände, nasse Keller - der Albtraum vieler
Bauherren. Mit der Vergabe des Wohnsiegels für besonders gute Qualität
will der Verband Das Europäische Markenhaus e.V. mehr Sicherheit für
Eigenheimbauer schaffen.
Es sollte ein schönes Heim am Stadtrand von Dresden werden. Aber statt des
Hausschlüssels hält Peter Scholz* den Mängelbericht in der Hand. Darin hat
ein Sachverständiger mehr als 200 Schäden und Schlampereien an dem Gebäude
aufgelistet. Inzwischen ist die Baufirma pleite. Da ist guter Rat teuer.
Jürgen Pohl, Geschäftsführer des Verbandes Das Europäische Markenhaus,
kennt solche Geschichten zur Genüge. Knapp zwölf Prozent aller von
Bauherren beauftragten Firmen seien vom Konkurs bedroht, schätzt er ein.
Aus diesem Grund zeichnet der Verband seit drei Jahren Hausbaufirmen mit
dem Wohnsiegel aus.
Kandidaten unterziehen sich strenger Kontrolle
In der Regel baut man nur einmal im Leben", sagt Björn Engholm,
Vorstandsmitglied des Verbandes. Ein Haus sei nach wie vor eine
empfehlenswerte Altersvorsorge, meint der frühere Ministerpräsident von
Schleswig-Holstein. Warum aber viele Bauherren so blauäugig an die Sache
herangingen, könne er nicht verstehen. Jedes Auto werde Probe gefahren,
beim Eigenheim ließen sich die Leute jedoch Luftschlösser aufschwatzen,
die dann nicht selten wie Seifenblasen zerplatzten. Die Bundesvereinigung
der Prüfingenieure für Bautechnik (BVPI) beziffert die Schäden, die durch
mangelhafte Ausführungen auf deutschen Baustellen entstehen, auf rund vier
Milliarden Euro pro Jahr. "Die Trophäe bekommt, wer besonders hohe
Ansprüche an die Bauqualität erfüllt", erläutert Pohl. Außerdem werde die
Bonität der Unternehmen überprüft. Neue Kandidaten müssen sich einer
strengen Kontrolle unterziehen. "Wir schauen uns zum Beispiel die Verträge
an, die den Kunden vorgelegt werden", sagt Pohl zu den Prüfkriterien. Oft
enthielten sie Passagen zum Nachteil des Käufers.
Besuche auf Baustellen gehörten ebenso zum Check wie Befragungen von
Firmenkunden. Außerdem lässt sich der Verband die Bilanzen der letzten
Jahre vorlegen. "Wer mitmachen will, muss sich quasi bis aufs Hemd
ausziehen", stellt Pohl klar. Nur so könne man zukünftigen Bauherren
maximale Sicherheit bieten. Mit der einmaligen Rundum-Prüfung ist es aber
nicht getan. Der Verband überzeugt sich jedes Jahr aufs Neue, dass auf den
Baustellen nicht gepfuscht wird. Inzwischen hat er bundesweit 35
Mitglieder, sieben davon in Sachsen. Anwärter für das Wohnsiegel gibt es
reichlich, weiß Pohl. "Die meisten werfen aber das Handtuch, wenn sie die
Aufnahmebedingungen studiert haben."
Geschafft hat es unter anderem die Sächsische Bauunion Gröditz. Sie trat
als erstes Unternehmen nach der Vereinsgründung im Jahr 2001 bei.
Inzwischen dürfen im Freistaat auch der Fertighausanbieter Streif, die
Arge-Haus Massivbau und die Come In Haus mit dem Wohnsiegel auf Kundenfang
gehen. Im Frühjahr 2004 kamen die Firmen RGO Massivhaus, Steinhaus und
Wieland-Bauservice hinzu. In Zukunft werde das Wohnsiegel die Spreu vom
Weizen trennen, schätzt RGO-Geschäftsführer Gerhard Ofschanka ein. Da
viele Kunden über das Internet gewonnen werden, sei das Gütesiegel eine
wichtige Orientierung zur Auswahl des Anbieters, meint der Geschäftsführer
des Sächsischen Bauunion, Andreas Schurig. Das erkläre das steigende
Interesse an diesem "Qualitäts-Tüv" fürs Eigenheim". Um Bauherren auch vor
Fallgruben zu schützen, die nicht von den Mitgliedsfirmen verursacht
werden, stellt der Verband diesen einen kleinen und einen großen
Schutzbrief zur Verfügung. Der kleine sichert die Ratenzahlung bei
Arbeitslosigkeit, der große gleicht darüber hinaus bis zu einer
Größenordnung von 35000 Euro einen möglichen Wertverlust im Falle eines
Notverkaufs aus. Im vergangenen Jahr wurden bereits 1850 solcher
Schutzbriefe verkauft.
Nützliche Informationen für Eigenheimbauer gibt es außerdem auf der
Webseite des Verbandes. Neben den Anschriften der Mitgliedsunternehmen
kann dort die Checkliste "Wie finde ich den richtigen Baupartner?"
abgerufen werden.
www.wohnsiegel.de
05.08.2004, Sächsische Zeitung
Häuslebauern Träume erfüllen
Sächsische Bauunion erweitert sich massiv /
Weiterer Wohnhauspark im Land
Thüringen geplant
Gröditz. Die Sächsische Bauunion Gröditz (SBG), einer der größten
Massivhausanbieter Ostdeutschlands, ist jetzt auch in Sachsen-Anhalt,
Mecklenburg-Vorpommern und im Land Thüringen aktiv. "1995 war die
Sächsische Bauunion unser erster Partner. Ich freue mich ganz besonders,
dass gerade sie so erfolgreich ist und jetzt über die Bereiche Dresden,
Brandenburg und Berlin hinaus auch in zwei weiteren Bundesländern
Bauherrenträume verwirklicht", so Viebrockhaus-Chef Andreas Viebrock.
Neben Deutschlands modernstem Massivhauspark Netzen bei Brandenburg und
dem ersten Musterhauspark am Stammsitz in Gröditz plant man schon an einem
weiteren für Thüringen. "Wir stehen in Verhandlungen und freuen uns, den
Thüringern bald noch näher zu sein und Träume zu erfüllen", sagte gestern
SBG-Chef Andreas Schurig der Sächsischen Zeitung.
Sämtliche Häuser in "seinen" Massivhausparks sind mit der innovativen
2-Liter-Technologie ausgestattet, die ökologisches Heizen zum Alltag
macht. "Revolutionär ist dabei vor allem die Senkung des
Energieverbrauchs", betont Schurig. Ein 2-Liter-Viebrockhaus verbrauche
nur 20kWh pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr, was etwa zwei Liter Heizöl
entspricht. Ein Konzept, das nicht nur bei den Häuslebauern für Freude
sorgen wird, sondern auch bei der Bevölkerung an sich. "Schließlich bauen
wir ja an unseren Standorten nicht nur Häuser auf, sondern schaffen und
sichern auch Arbeitsplätze", betont der SBG-Chef.
05.08.2004, Sächsische Zeitung
Familientag im Massivhauspark
Gröditz/Netzen. Die Sächsische Bauunion Gröditz (SBG) hat ein neues
Rekordergebnis aufzuweisen: Verträge von null auf 100 Häuser in nur acht
Monaten. »Seit der neue Massivhauspark in Netzen im Oktober 2003 feierlich
von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher eröffnet wurde, haben sich
bereits 100 Bauherren für eines der Viebrockhäuser, Stein auf Stein
gebaut, entschieden«, freut sich SBG-Chef Andreas Schurig. Dies sei ein
absoluter Rekord, betont er immer wieder.
Heute und morgen wird in Netzen zum ersten Bauherren-Familientag
eingeladen. Von 10 bis 17 Uhr können interessierte Bauherren staunen und
sich beraten lassen. Auch wird es Expertenvorträge zu Themen wie
Finanzierung, Brandschutz, Energieeffizienz und Sicherheit sowie jede
Menge Entertainment für die ganze Familie geben.
Info-Telefon: 03382/7 05 70
12.06.2004, Sächsische Zeitung
Sprung nach Brandenburg
Gröditzer Unternehmer investiert fünf Millionen Euro
Gröditz/Grebs. Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher persönlich weihte
gestern neuen Massivhauspark im brandenburgischen Grebs ein. Den
modernsten in Deutschland sogar. Und gebaut hat ihn eine Gröditzer Firma:
die Sächsische Bauunion. Geschäftsführer Andreas Schurig freut sich vor
allem darüber, dass er mit seinem sächsischen Unternehmen nun auch im
benachbarten Brandenburg Fuß gefasst hat. Insgesamt will er fünf Millionen
Euro investieren. Die bereits siebenjährige Partnerschaft mit der
Viebrockhaus AG habe sich gelohnt. Innerhalb der nächsten zwölf Monate
will das Gröditzer Unternehmen 50 Arbeitsplätze am neuen Standort
schaffen. Weitere fünf Musterhäuser sollen auf dem 68
000-Quadratmeter-Gelände entstehen.
In der Rekordzeit von acht Wochen wurden die ersten fünf Häusle gebaut.
Über innovative Lösungen für einen geringen Energieverbrauch oder
Sicherheitsaspekte können sich ab sofort Interessenten auch in der
brandenburgischen Niederlassung informieren. Zahlreiche Auszeichnungen hat
die Sächsische Bauunion Gröditz bereits erhalten, wie 2002 den Staatspreis
für Qualität und die Plakette »Gesichertes Haus«. 2003 wurde das
Unternehmen für den Oskar des Mittelstandes nominiert.
17.10.2003, Sächsische Zeitung
Wer ist reif für den Oskar?
Leipziger Stiftung sucht bundesweit bestes mittelständisches Unternehmen /
Neun Firmen aus Landkreis nominiert
Zum neunten Mal wird im Herbst diesen Jahres der »Oskar für den
Mittelstand« verliehen. Der Preis geht an ein besonders erfolgreich
wirtschaftendes mittelständisches Unternehmen. Durch die große Resonanz
wurde er erstmalig bundesweit ausgeschrieben. Neun Firmen aus dem
Landkreis Riesa-Großenhain sind nominiert.
»Seit Mitte Februar haben wir alle Nominierungen im Kasten« sagt Petra
Tröger von der Oskarstiftung in Leipzig. Und dass dieser Kasten ein recht
großer sein muss, das schwant einem sofort, als sie die Zahl der
mittelständischen Unternehmen verrät, die von Gemeinden, Ämtern, Firmen
und Bürgern für den Oskar 2003 vorgeschlagen wurden: »Sagenhafte 2 049
Nominierungen gingen bei uns ein«, so ihr beeindruckendes Resümee.
Unter den nominierten Firmen befindet sich auch die Sächsische Bauunion
mit Sitz in Gröditz. Das Bauunternehmen mit derzeit 96 festangestellten
Mitarbeitern hatte bereits letztes Jahr besondere Klasse bewiesen und den
Staatspreis für Qualität verliehen bekommen. Geschäftsführer Andreas
Schurig weiß, dass er auch für die Oskar-Entscheidung einiges in die
Waagschale werfen kann: »Obwohl die Baubranche ständig Höhen und Tiefen
ausgesetzt ist, konnten wir jedes Jahr unseren Umsatz erweitern.«
Doch nicht nur in den Kategorien »Gesamtentwicklung des Unternehmens« und
»Produktqualität« hat sein Betrieb die besten Voraussetzungen, bei der
Oskar-Jury zu punkten. Auch in Sachen Innovation sieht es rosig aus. So
brachte die Bauunion im Jahr 2002 mit ihrem »2-Liter-Viebrock-Haus« eine
wahre energietechnische Glanzleistung auf den Markt.
Beeindruckend für die Jury dürfte auch der Blick über den eigenen
Tellerrand sein, den der Unternehmer nicht vergisst. Die Sächsische
Bauunion engagiert sich beispielsweise als Sponsor im Jugendsportbereich.
Zurzeit ist die Phase im Gange, in der den Oskar-Anwärtern so richtig auf
den Zahn gefühlt wird. Von allen nominierten Unternehmen erhebt die
Oskar-Stiftung derzeit per Fragebogen preisrelevante Daten. Nach
gründlicher Auswertung beginnen voraussichtlich ab Juni die
Jury-Beratungen, an deren Ende die Auswahl der Gewinner steht. Auf vier
Galas im September/ Oktober werden die glücklichen Gewinner öffentlich
ausgezeichnet.
25.03.2003, Sächsische Zeitung
Gröditzer Bauunion ist Stolz auf Sächsischen Staatspreis
Stolz präsentiert der Geschäftsführer der Sächsischen Bauunion Gröditz
GmbH, Andreas Schurig (Mitte), den Sächsischen Staatspreis für Qualität
2002, den er vergangene von Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt
überreicht bekam. Die Mitarbeiter Catrin Hunke und Jörg Friedrich freuen
sich mit dem Chef. Während der Pressekonferenz Dienstag Nachmittag im
»Spanischen Hof« wusste der Gröditzer Firmenchef viel über diese
Preisverleihung zu berichten und zog dabei gleichzeitig Bilanz. Vertrauen
durch Qualität, den Bauherren ein gutes Gefühl und ein gutes Haus geben
das sei das Leitmotiv seines Unternehmens. Die Sächsische Bauunion (SBU),
welche heute 95 Mitarbeiter beschäftigt und im Jahr zirka 14 Millionen
Euro Umsatzerlöse erwirtschaftet, zählt in der Region mit zu den größten
Arbeitgebern. Schon mit dem 3-Liter-Haus setzte die SBU Maßstäbe für die
Zukunft. Mittlerweile ist dieser ökologische Gedanke weiterentwickelt
worden zum 2-Liter-Haus. »Ein Unternehmen ist nur so gut, wie seine
Mitarbeiter und Partner sind, und diese Mitarbeiter und Partner haben
wir«, versicherte Schurig.
21.11.2002, Sächsische Zeitung
Heizenergie wird bald überflüssig
Das Drei-Liter-Haus und das Passivhaus sind schon längst keine Utopie mehr
Vor wenigen Jahren noch wurden Niedrigenergiehäuser und ihre Bewohner
nicht selten milde belächelt. Doch der »Öko-Touch« dürfte nun vollends der
Vergangenheit angehören: Mit Inkrafttreten der Energie-Einsparverordnung
(EnEV) am 1. Februar 2002 sind Niedrigenergiehäuser in Deutschland zum
Standard geworden. Demnach dürfen Neubauten pro Quadratmeter Wohnfläche
nicht mehr als sechs Liter Heizöl im Jahr verbrauchen. Die Verwendung
dieses Wertes ermöglicht es, ganz unterschiedliche Heizsysteme miteinander
zu vergleichen. Die Energie, die in einem Liter Heizöl enthalten ist,
entspricht etwa der eines Kubikmeters Erdgas oder von zehn Kilowattstunden
Strom. »Diese Werte sind schon seit längerem Stand der Technik«, sagt Uwe
Friedrich vom Informationsdienst Bine in Bonn, der unabhängig über die
Nutzung erneuerbarer Energien und Energie-Einspartechniken informiert.
Deshalb könnten Neubauten in Niedrigenergiebauweise ohne Mehrkosten
verwirklicht werden. Niedrigenergiehäuser sparen im Vergleich zu älteren
Gebäuden, die rund 18,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr verbrauchen,
deutlich Heizenergie ein.
Forschungsstadium überwunden
Ultra-Niedrigenergiehäuser, wie die Drei-Liter-Häuser auch genannt werden,
verbrauchen rund drei Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Bereits
heute gehören sie zum Angebot der meisten BDF-Mitgliedsunternehmen. Für
ein Drei-Liter-Haus in der Größe eines durchschnittlichen
Einfamilienhauses (110 Quadratmetern ohne Keller) und mit einem
Ausgangspreis von 135 492 Euro muss der Bauherr mit rund 6,1 Prozent
Mehrkosten rechnen.
Lüftungsanlage
gewinnt Wärme zurück
Das Konzept eines Drei-Liter-Hauses zeichnet sich im wesentlichen durch
eine verbesserte Wärmedämmung der Gebäudehülle, besondere
Wärmeschutzverglasung und den Einsatz regenerativer Energien aus. Um
jedoch diese optimale Wärmedämmung zu erreichen, müsse das Haus
gleichzeitig eine hohe Luftdichtigkeit aufweisen. Eine Lüftungsanlage
gewährleistet laut Klaas bei diesen Häusern einen regelmäßigen
Luftaustausch. Stand der Technik seien Lüftungsanlagen mit
Wärmerückgewinnung sowie mit Pollen- und Staubfilter. Das Drei-Liter-Haus
lässt sich aber nicht nur in Fertigbau-Weise verwirklichen. Auch andere
Baustoffe wie Ziegel können verwendet werden. Das zeigt die erste deutsche
Drei-Liter-Haus-Siedlung im niedersächsischen Celle. »Realisiert werden
elf Demonstrationsgebäude«, sagt Martin Tronnier von der Stadtverwaltung
Celle. Betreut und ausgewertet werden die Daten des Projektes vom
Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP.
Passivhäuser sind eine Weiterentwicklung des Drei-Liter-Hauses. Die Häuser
kosten gegenüber Standardhäusern nach Angaben des BDF bei einem
Einfamilienhaus von 110 Quadratmeter rund 15 Prozent mehr. Dies mache bei
einem Ausgangspreis von rund 135 500 Euro etwa 20 300 Euro aus. »Das
Passivhaus wird oft als Haus ohne Heizung bezeichnet«, sagt Barbara Lübau
vom Passivhausinstitut in Darmstadt (Hessen). Dies sei jedoch nicht ganz
richtig. Zwar benötige das Passivhaus tatsächlich keine separate Heizung
mit Heizkörpern und Wärmeverteiler. Aber einen sehr geringen
Heizwärmebedarf von umgerechnet 1,5 Litern Heizöl pro Quadratmeter und
Jahr habe es dennoch. Zugeführt werden könne diese geringe Heizwärmemenge
bequem über die ohnehin vorhandene Komfortlüftung. Eine zusätzliche
Notheizung sei nicht notwendig. »Angesichts des geringen
Heizenergiebedarfs von 1,5 Litern Heizöl könnten Planer auf die Idee
kommen, diesen geringen Bedarf durch Wärmequellen wie eine besonders große
Anzahl von Glühbirnen zu decken«, sagt Jens Knissel vom Institut für
Wohnen und Umwelt in Darmstadt.
Um solch eine Fehlentwicklung zu verhindern, sei zusätzlich der
Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Strom begrenzt. Laut
Definition dürfe ein Passivhaus maximal 120 Kilowattstunden pro
Quadratmeter und Jahr an Primärenergie verbrauchen. Neben
Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern gibt es auch noch
Null-Heizenergie-Häuser. Zusätzlich zu allen Grundkomponenten des
Passivhauses kommt laut BDF bei diesem Haustyp eine Photovoltaik-Anlage
hinzu, über die der gesamte Strom für das Betreiben des Hauses
erwirtschaftet wird. Diese modernste Hausgeneration sei allerdings bisher
vor allem in Pilotvorhaben gebaut worden.
15.11.2002, Sächsische Zeitung
Staatspreis für Gröditzer Bauunternehmen 2002
Die Sächsische Bauunion Gröditz GmbH zählt zu den drei Preisträgern
die Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt gestern in Dresden mit
dem Staatspreis für Qualität 2002
ehrte.
Sachsen hat für Spitzenleistungen in der Wirtschaft Maßstäbe
gesetzt. Das wollen wir fortsetzen, so Milbradt. Mit dem Wettbewerb
wolle das Land Unternehmen motivieren, ihr
Qualitätsmanagement auf den Prüfstand zu stellen. Gleichzeitig hob er
hervor: Qualität bedeutet technisches Können, eng verbunden mit
innovativer Geisteshaltung. Wer seine Kunden im immer härter
werdenden Wettbewerb halten will, der muss Qualität und
Vertrauenswürdigkeit bieten, vom ersten Kontakt bis zum fertigen
Produkt. Vertrauen des Bauherrn zum Bauausführenden ist auch für die
Sächsische Bauunion Gröditz eine entscheidende Größe. Wer sich im
Einfamilienhausbau gegenüber Wettbewerbern behaupten will, muss
Komplettleistungen aus einer Hand, beste Beratung und Ausführung
sowie Termintreue bieten, so Geschäftsführer Andreas Schurig.
Der
Staatspreis besteht aus einer Urkunde sowie einer Medaille mit dem
Porträt von Dr. Georg Berndt, der 1924 zum Professor für Messtechnik
und wissenschaftliche Grundlagen des Austauschbaus an die TH Dresden
berufen wurde. Das von ihm geleitete Institut war 30 Jahre lang das
einzige seiner Art in der Welt und gilt als Ausgangspunkt des
heutigen Qualitätsmanagements
08.11.2002, Sächsische Zeitung
Wohnsiegel für die Sächsische Bauunion
Ab sofort gehört die Firma Sächsische Bauunion Gröditz GmbH zu den
Mitgliedern des Qualitätsverbandes »Wohnsiegel das Europäische
Markenhaus«. In einem umfangreichen Prüfungsverfahren erfüllte das
Unternehmen die Anforderungen des Verbandes in den Punkten Bonität,
Qualität und Innovation. So wurden Bonität und Liquidität des Unternehmens
durch unabhängige Wirtschaftsprüfer untersucht, die erbrachte Bauqualität
durch externe Bauexperten abgeklopft und die Zufriedenheit der Bauherren
in einer umfangreichen Bauherrenbefragung geklärt. Außerdem wurde die
Innovationsfreudigkeit in architektonischer und technisch-ökologischer
Hinsicht bewertet. Ausruhen können sich die Gröditzer auf ihren Lorbeeren
nicht. Denn die Prüfungen werden jährlich wiederholt.
10.04.2002, Gröditzer Stadtzeitung
Gröditzer Baubetrieb ist Vorreiter für sichere Häuser
Über 2500 Wohnungseinbrüche mit einem Gesamtschaden von etwa 3,2 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in Sachsen registriert. Dass bei seinen Kunden ein Bedürfnis nach Sicherheit besteht, weiß Andreas Schurig, Geschäftsführer der Sächsischen Bauunion Gröditz GmbH (SBG), aus vielen Gesprächen.
Vor einem reichlichen Jahr nahm die SBG Kontakte zum Landeskriminalamt (LKA) auf, um Partner für die Konzipierung sicherer Häuser zu finden. Damals befand sich das polizeiliche Präventionsprojekt "Sicherheitsplakette - Sicher wohnen" im Vorbereitungsstadium.
Ziel des Projekts ist nicht in erster Linie die flächendeckende Verteilung dieser Plaketten, sondern die breite Anwendung der sicherheitstechnischen Mindestanforderungen. Dazu wurden Checklisten, untergliedert nach Neubau und Nachrüstung bestehender Gebäude, erstellt.
Die SBG hat an ihrem Musterhausstandort im "Wohnpark Windmühlenstraße" für beide Kategorien ein beispiel gegeben. Das A4-Haus wurde als sicheres Haus nachgerüstet. Zu den Investitionen in die Sicherheit gehören dabei u.a. ein Einsteckschloss der Klasse 3 oder 4 entsprechend DIN 18251 und ein Schutzbeschlag nach DIN 18257 an der Eingangstür, umlaufende Verschlüsse mit Pilzkopfverriegelungssystem an Fenstern und Fenstertüren sowie mit Folie versehene Glasflächen, die mit einer Überwachungsanlage verbunden sind. Das Haus "Classico M", nur wenige Meter weiter, wurde von der Firma gleich als gesichertes Haus geplant und errichtet. Es verfügt z.B. über einbruchhemmende Fenster der Widerstandsklasse 2 und eine einbruchhemmende Eingangstür.
Die gesicherten Häuser gibt es aber nicht nur zum Anschauen in der Musterhausausstellung. Fünf Bauherrenhäuser aus dem Großenhainer Wohnpark Bobersberg, die sich bei ihren von der SBG errichteten Viebrock Häusern für diesen Sicherheitsstandard entschieden haben, konnten vom Leiter der Polizeidirektion Riesa, Kriminaldirektor Richard Linß, die Plaketten in Empfang nehmen. Solche Sicherheitsplaketten gibt es bereits in Großbritannien und den Niederlanden. Ein erstes deutsches Projekt wurde in Gütersloh umgesetzt. Sachsen ist das erste Bundesland, das diesen Ansatz bei der Kriminalitätsbekämpfung umsetzt. Es wird sicher nicht das letzte bleiben, so dass die Sächsische Bauunion Gröditz GmbH hier wohl in einen zukunftsträchtigen Markt gestartet ist. Für die nächsten 20 Bauherren wird SBG kostenlos dieses Sicherheitspaket einbauen. Aber auch ohne dieses Sonderangebot ist der Mehrkostenaufwand mit ca. 1300 Euro bei einem Neubau erschwinglich. Auch wenn die eingesetzten Baugruppen
nicht das Attribut "einbruchsicher", sondern "einbruchhemmend" tragen, dürfte der Effekt für die Hausherren zufrieden stellend sein. Die Statistik besagt, dass ein Drittel aller Wohnungen und Häuser, in die eingebrochen wurde, bisher gar nicht gesichert waren. Vor schweren Aufgaben schrecken Einbrecher offenbar zurück. Etwa ein Viertel aller Einbruchsdiebstähle blieben so im Versuchsstadium stecken. Die Plakette "Sicher wohnen" könnte in Zukunft den Langfingern signalisieren, dass Einbrüche hier kaum Erfolgsaussichten haben.
Weitere Informationen zu sicheren Wohnungen und Häusern gibt es bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, die gern Bauherren und Hauseigentümer auf dem Weg zu ihrem sicheren Haus begleitet. 03521/472271
04.04.2002, Aspekte
Sicher wohnen mit Plakette
Besonders Wohnungseinbrüche und Straftaten um das eigene Zuhause beunruhigen die Bevölkerung in besonderem Maße und beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl nachhaltig. Wohnungseinbrüche verursachen nicht nur materielle Schäden, Sie bedeuten auch einen schweren Eingriff in die Privatsphäre der Opfer mit oft gravierenden psychischen Folgen. Unzureichende bauliche Sicherheitsmaßnahmen und ungünstige Bedingungen des Wohnumfeldes können können sowohl die Einbruchskriminalität als auch sonstige Kriminalität fördern.
Das LKA Sachsen hat für die vergangenen Jahre die Diebstähle aus Einfamilienhäuser genauer analysiert. Demnach registrierte die Polizei im Jahr 2001 insgesamt 720 Diebstähle aus Einfamilienhäusern. Der Höchststand war in diesem Bereich mit 1017 Fällen im Jahr 1993. Die meisten Einbrüche passieren in den Abend- und Nachstunden.
Dabei wurde es den Dieben oft sehr leicht gemacht. In ca. 1/3 der Fälle war das Gebäude überhaupt nicht gesichert. Darüber hinaus stellt die Polizei bei der Anzeigenaufnahme immer wieder fest, dass die vorhandene Sicherungstechnik unzureichend ist. Folge: Die Einbrecher überwinden in Sekundenschnelle die vorhandenen Sicherungen an Türen oder Fenstern, nehmen alles mit was nicht niet- und nagelfest ist und richten zudem noch einen hohen Sachschaden an. Besonders beliebt bei den Langfingern sind neben Bargeld und Schmuck auch hochwertige Teppiche, PC-Anlagen, aber auch die teure Stereoanlage.
Um dieses Kriminalitätsphänomen zurückzudrängen, wurde durch das LKA Sachsen das Präventionsprojekt "Sicherheitsplakette-Sicher wohnen" für den Freistaat Sachsen entwickelt. Bürger, die nach einer kriminalpolizeilichen Beratung ihr Eigenheim oder ihre Wohnung nach diesen Sicherheitsstandards aus- bzw. nahgerüstet haben, erhalten eine nummerierte "Sicherheitsplakette - Sicher wohnen". Mit der Vergabe der Sicherheitsplakette soll das Interesse der Bürger an einer sicheren Wohnung oder einem Haus geweckt werden.
Eine weitere Zielgruppe sind Baufirmen, insbesondere Errichter von Einfamilienhäusern, an welche bei Umsetzung der Sicherheitsstandards die Sicherheitsplakette verliehen werden kann.
Das Kriminalamt Sachsen übergab gemeinsam mit der Polizeidirektion Riesa am 21. März 2002, die erste Sicherheitsplakette an die Sächsische Bauunion Gröditz GmbH sowie fünf Bauherren.
Die Firma hat bereits Einfamilienhäuser in Radeburg, Großenhain und zwei Musterhäuser in Gröditz errichtet, welche diese Sicherheitsanforderungen erfüllen. Weitere Informationen zum Projekt können Sie im Internet unter www.lka.sachsen.de abrufen.
04.04.2002, Wochenkurier
Polizei vergibt erste
"Sicherheitsplakette-sicher wohnen"
Auf dass künftig nur noch die Diebe den Schaden haben
In Gröditzer Musterhauspark Windmühlenstraße schrillt am Donnerstag ein Warnton. Und es ging bei weitem nicht um blinden Alarm.
Grund zur Panik gab es trotzdem keinen. Diebe wurden nicht gesichtet. Bei so viel Personal und Polizei auch kein Wunder. Der Präsident des Landeskriminalamtes persönlich stand an der Spitze des Einsatzkommandos. Zweck der "Übung" war mehr Sicherheit am Haus.
Zwar gingen die Einbrüche in Häuser und Wohnungen in Sachsen deutlich zurück. "Aber 2618 Fälle mit rund 3,2 Millionen Euro Schaden im vorigen Jahr sind immer noch zu viel", stellte LKA-Präsident Peter Raisch fest.
Weshalb die Polizei mit dem neuen Projekt "Sicherheitsplakette" ihren bisherigen Aktivitäten zur Vorbeugung eine weitere hinzufügt. Denn oft wird es den Einbrechern noch zu leicht gemacht. Der Bauherr sorgt sich zunächst um die Sicherheit der Finanzen für sein Heim. Bei der Auswahl des Angebotes geht es um eine sichere Bausubstanz und umweltfreundliches Material. Absicherung gegen Einbruch spielt oft noch eine untergeordnete Rolle.
Das kennt auch Andreas Schurig. Schließlich baute seine Sächsische Bauunion Gröditz in den letzten Jahren 750 Einfamilienhäuser. Deren anerkannte Qualität will der Unternehmer nun aufwerten, indem er die Häuser mit den von der Polizei anerkannte Sicherheitsstandards ausrüstet. Das kostet natürlich. Aber Schurig verspricht ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung. Den möglichen verhinderten Schaden noch gar nicht mitgerechnet.
Für zwei Varianten, Ausstattung beim Neubau und Nachrüstung, bekam die Gröditzer Bauunion die beiden ersten Exemplare der sächsischen Sicherheitsplakette übergeben.
22.03.2002, Riesaer Zeitung
Mit Spion und Sirene Langfinger abschrecken Gröditzer Bauunternehmen
und Großenhainer Hausbesitzer erhalten erste LKA-Plaketterie
In Gröditz fiel gestern der Startschuss für ein neues Projekt des Landeskriminalamtes.
"Sicher wohnen in Sachsen" ist der Titel. Die ersten Sicherheitsplaketten gingen nach Gröditz und Großenhain.
Schockiert waren Lutz und Martina Hartung (Namen geändert), als sie im Juni 2000 aus dem Griechenland-Urlaub in ihr Heimatdorf im Landkreis Riesa-Großenhain zurückkehrten. Denn als sie ihr schmuckes Häuschen betraten, "war dort nichts mehr am alten Fleck", so Lutz Hartung. Die zwei Wochen des Urlaubs hatten Langfinger genutzt, in das Haus einzubrechen und alles mitzunehmen, was nicht niet- und nagelfest ist. "Die Stereoanlage, Küchengeräte, selbst Spielzeug der Kinder hatten die Vandalen mitgenommen", seufzt Anita. Und ihr Mann ergänzt: "Wir haben doch nie im Leben gedacht, dass hier jemand die Fensterscheiben einfach kaputtmacht und einsteigt."
Zum Verhängnis wurden den Hartungs fehlende Rollläden. Derlei Unterlassungssünden sind der Polizei natürlich nicht unbekannt. Denn sie hat als Schwachstellen am Haus oder Wohnung alle Außentüren, Kellerschächte sowie Fenster ausgemacht. Und versucht deshalb seit vielen Jahren, durch gezielte Aktionen das Sicherheitsbewusstsein der Menschen zu steigern. So wurde das Projekt "Vorsicht! Wachsamer Nachbar" ebenso ins Leben gerufen wie kostenlose Beratungsmöglichkeiten.
Seit gestern nun gibt es die "Sicherheitsplakette - sicher wohnen" in Sachsen. In Gröditz erhielt der Geschäftsführer der Sächsischen Bauunion, Andreas Schurig, die Nummern 001 und 002 dieser Plaketten. Denn das Bauunternehmen habe mit neuen Sicherheitsstandards erste Häuser ausgerüstet, die eine solche Ehrung rechtfertigen, sagte der Chef des Landeskriminalamtes Sachsen, Peter Raisch, in Gröditz. Außerdem erhielten fünf Häuslebauer aus Großenhain die Sicherheitsplakette.
Für Häuslebauer und Wohnungsunternehmen
"Prävention nimmt in Sachsen seit Jahren einen hohen Stellenwert ein", so der LKA-Cef. Und die Zahlen der Wohnungseinbrüche ist nachweislich seit 1993 spürbar zurückgegangen. Damals wurden sachsenweit noch 7606 Einbrüche registriert.Im vergangenen Jahr waren es "nur" noch 2638. Im Landkreis Riesa-Großenhain lag die Zahl sowohl 2000 als auch 2001 bei 49.
Mit dem neuen Projekt sollen künftig vor allem Wohnungsunternehmen und Eigenheimbesitzer animiert werden, mehr für das persönliche Eigentum zu tun. Ganz praktisch heißt das , von der Kellerfenstersicherung bis hin zur Alarmanlage den potentiellen Dieben möglichst viele Steine in den Weg zu legen. "Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif", weiß natürlich auch Peter Raisch. Und so forderte er zu Investitionen in die eigene Sicherheit auf. Denn es lohnt sich, schon beim Häuslebau selbst daran zu denken. Jedoch ist auch bei älteren Gebäuden eine Nachrüstung möglich. In der Musterhaussiedlung in Gröditz sind beide Varianten schon mal zu besichtigen.
Psychische Folgen oft gravierender
"Wohnungseinbrüche verursachen nicht nur materiellen Schaden. Sie bedeuten auch einen schweren Eingriff in die Privatsphäre der Opfer mit oft gravierenden psychischen Folgen", sagte der LKA-Cef gestern in Gröditz.
Anita Hartung kann davon ein Lied singen. Noch heute zuckte sie bei jedem unbekannten Geräusch im haus zusammen, schaut vor dem Öffnen der Wohnungstür durch den Spion. Gleich nach dem Einbruch in ihrem Haus haben Hartungs erst einmal Rollläden anbringen lassen. "Hier soll keiner mehr unbemerkt reinkommen können", sind sich Lutz und Anita einig.
22.03.2002, Lokal-Rundschau
Die Sachsen wollen privaten Wohnbereich sicherer machen Landeskriminalamt
würdigte Engagement der Gröditzer Bauunion GmbH
Wohnungseinbrüche bedeuten einen besonders schweren Eingriff in die Privatsphäre und erzeugen bei den
Betroffenen oft lang anhaltende psychische Folgen. Das weiß nicht nur die Polizei, sondern auch Andreas Schurig. Geschäftsführer der Sächsischen Bauunion GmbH, die in Gröditz den größten ostdeutschen Musterhauspark betreibt. Der Baufachmann hat sich deshalb auch einer Idee angeschlossen, die das sächsische Landeskriminalamt in Weiterführung von Erfahrungen aus England, Holland und dem westdeutschen Gütersloh entwickelte.
Zum Hintergrund: Im Freistaat Sachsen gelang es, die Zahl der Einbrüche seit 1993, als 7606 dieser Delikte registriert wurden, auf 2618 im Jahr 2001 zu senken. Insgesamt, so die Polizei, sei die Zahl aber immer noch zu hoch. Deshalb hat das Landeskriminalamt Sachsen als erstes Bundesland das Präventionsprojekt "Sicherheitsplakette - sicher wohnen" initiiert.
Ziel ist es, Wohnungsgesellschaften, Hausbaufirmen und Privatpersonen bereits vor Baubeginn auf mögliche Sicherheitstechniken hinzuweisen. Im Einfamilienhausbau kommt es dabei vor allem auf Fenster und Türen im Keller- und Erdgeschoss an.
Ziel soll sein, geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster, Fensterbeschläge, Verriegelungen und Schließeinrichtungen zu verwenden.
Gestern übergab LKA- Präsident Peter Raisch die ersten Sicherheitsplaketten an die Sächsische Bauunion Gröditz GmbH und fünf Bauherren, die ihr Einfamilienhaus bereits nach den einheitlichen Sicherheitsstandards ausgerüstet haben. Die Sächsische Bauunion stellte die ersten zwei Musterhäuser in Gröditz vor, die diesen mechanischen Grundschutz aufweisen können. Zum Bauherrentag am bevorstehenden Wochenende sollen diese Sicherungselemente auch vorgeführt werden. Etwa 1350 Euro müssen Häuslebauer für diese Standards einplanen.
Sie Bauunion plant übrigens neben der Errichtung einer "sicheren Siedlung" mit mehreren Einfamilienhäusern am Großenhainer Landesgartenschaugelände auch einen Vorstoß nach Brandenburg und Berlin. Kontakte zu beiden Landeskriminalämtern sollen aufgenommen werden.
07.12.2001, Sächsische Zeitung
Bauen kann auch Spaß machen
Vier Jahre ist es her, seit wir mit der SBG unser Haus gebaut haben und
glücklich waren, als wir ohne nennenswerte Komplikationen einziehen
konnten. Auf die Zeit nach dem Bau, die Gewährleistungszeit also, waren
wir trotzdem etwas gespannt. Wie würde sich wohl unser Verhältnis zu
dieser Firma gestalten, wenn alles Geld geflossen war? Aber auch bei
Garantieleistungen ließ uns die Sächsische Bauunion nicht im Stich.
Schnell und gut wurde auf unsere Hinweise diesbezüglich reagiert. Das ist
sicher auch für zukünftige Bauherren wichtig. Dieses Jahr hatten wir uns
vorgenommen, den Dachboden mit Wärmedämmung und Gipskarton ausbauen zu
lassen. Vom Angebot über die Terminplanung bis zur Ausführung können wir
wieder nur Gutes berichten. Die Sächsische Bauunion Gröditz steht zu ihrem
Wort. Davon konnten wir uns in den zurückliegenden Jahren überzeugen.
Familie Hecht, Gröditz
15.11.2001, Sächsische Zeitung
Überraschung für SBG-Firmenchef
Gröditz. Die Überraschung war Andreas Viebrock von der Viebrockhaus AG
gelungen. Er überreichte auf der Jubiläumsfeier anlässlich des
10-jährigen Bestehens der Sächsischen Bauunion Gröditz GmbH (SBG) dem
Geschäftsführer Andreas Schurig eine Urkunde, mit der er zum ersten
Mitglied im Verband "Das Europäische Markenhaus" ernannt wurde.
Ostdeutschlands größter Massivhauspark in Gröditz spiegelt nur einen Teil
der beeindruckenden Unternehmensbilanz wider. Die SBG, die heute 120
Mitarbeiter beschäftigt und 150 Eigenheime im Jahr schlüsselfertig
errichtet, probiert zudem auch ständig Neues aus.
23./24.06.2001, Sächsische Zeitung
Mit dem Fahrrad zu den Bossen
Andreas Schurig, Geschäftsführer der
Sächsischen Bauunion Gröditz GmbH:
"Drei F sind mir das Wichtigste - Familie, Firma und Fußball"
Erfolgreich als Geschäftsführer der Sächsischen Bauunion Gröditz GmbH, glücklich als Vater von sieben Kindern und engagiert als Präsident des Gröditzer Fußballvereins 1911 - wie macht er das bloß? Andreas Schurig hat dafür kein Patentrezept. Aber einen Tipp: "Man muss ein Ziel vor Augen haben, eine Vision. Und dann kontinuierlich daran arbeiten", verrät der 38-jährige, eher kleine und zierliche Geschäftsmann, der aber zu den "Größten" seiner Branche zählt. Dabei ist nicht nur die zehnjährige Unternehmensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen beachtlich, sondern allein schon die Tatsache spricht für sich, dass er im vergangenen Jahr trotz Markteinbruchs in der gesamten Bauwirtschaft seinen Umsatz um 30 Prozent steigern konnte. Also, wie macht er das bloß? "Erfolg ist kein Zufall", sagt Andreas Schurig. "Das, was wir erreicht haben, ist uns in einem sehr guten Zusammenspiel gelungen." Alle Mitarbeiter könnten bestätigen: Es steckt viel harte Arbeit dahinter. Dreh-und Angelpunkt sei die perfekte Organisation und eine motivierte Belegschaft.
Als Brandenburger in Sachsen zu Hause
Über 100 Beschäftigte zählen heute zur Firma. Teils aus Sachsen, teils aus Brandenburg. Der Chef selbst ist ja gebürtiger Brandenburger, verbrachte seine Kindheit und Jugendjahre bei der Mutter im benachbarten Dörfchen Prösen. Nach der Lehre als Fußbodenleger studierte er in Cottbus Tiefbau, war einige Jahre als Leiter auf zahlreichen Berliner Baustellen tätig, bis er sich 1986 erneut in Cottbus auf die Schulbank setzte und Ingenieur für Rekonstruktion und Werterhaltungsbau studierte. Als Technologe verdiente er 1988 im Stahlwerk Gröditz sein Geld, später als Chef der Bauabteilung. Nach der Wende "verabschiedete" sich das Stahlwerk von so manchem Bereich des großen Unternehmens; beispielsweise vom Modellbau und Zimmerhof. Auch die Bauabteilung zählte dazu. Am 30. April 1991 erfolgte die Gründung der Sächsischen Bauunion (SBG), jedoch als 100prozentige Tochter des Stahlwerkes. Als Geschäftsführer hatte sich Andreas Schurig beworben. Von den 165 Beschäftigten durfte er lediglich 43 Arbeiter übernehmen. Der damals 28-Jährige kann sich noch gut erinnern, wie er zur ersten öffentlichen Ausschreibung mit dem Fahrrad im Rathaus angerückt war, während andere Bosse mit großen Wagen vorfuhren. Offensichtlich war die SBG dem Stahlwerk eher ein Klotz am Bein, als ein Gewinnbringer. Der Prösener bekam die Aufgabe, die Bauunion zu privatisieren. Unternehmer aus Amberg und Dortmund hatten plötzlich reges Interesse, wollten hier gern mit Fremdarbeitern einsteigen. Doch womit keiner gerechnet hatte: Schurig kaufte die Firma selbst.
Viele Wettbewerber und Kritiker hätten ihn damals belächelt. "Doch wir gingen in die Offensive, mussten aber auch viel Lehrgeld zahlen", gesteht der couragierte Geschäftsmann. Als er 1995 begann, verklinkerte Häuser in Gröditz zu bauen, war es Stadtgespräch. Nicht jedem gefiel diese Art von Fassade. Doch Andreas Schurig hatte in der Firma Viebrock den richtigen Partner für sich gefunden. Es entstand der Wohnpark im ehemaligen Stadion Windmühlenstraße. Neben den "normalen" Baustellen fing die SBG an, erste Musterhäuser zu bauen. Über zwölf Millionen Mark wurden investiert: in neue EDV- Programm und Computer-Technik, in den Fuhrpark, ins Lager, in die Ausstattung der Mannschaftswagen für die Baukolonnen. In den Jahren 1998 und 1999 ging es Schlag auf Schlag. Zahlreiche Musterhäuser der verschiedensten Varianten entstanden und wurden gut verkauft. "Ich hatte damals die Philosophie von vielen Standbeinen vertreten", gesteht Andreas Schurig. "Aber was nützen viele dünne und kränkelnde Beine, wenn absehbar ist, dass diese in naher Zukunft wegbrechen", so der Baufuchs. Deshalb konzentriere er sich seit vergangenem Jahr 100prozentig auf das Viebrockhaus- Programm. "Die größte Herausforderung für mich ist im Moment, keine Erweiterung der Firma zu planen, sondern den jetzigen Stand zu halten", sagt der Gröditzer Bauchef. Dies sei schwer genug. Und dennoch, an Ideen fehlt's dem pfiffigen Sachsen nicht. So ist der "Schlager" des Unternehmens ein Energie sparendes Haus oder das Angebot von immer mehr Putzfassaden. Zur Jubiläumsfeier "sang" der Hamburger Partner Andreas Viebrock wahre Lobeshymnen auf den "kleinen Mann" im Osten. "Sie haben es geschafft, einen Qualitätsstandard zu erreichen, der bundesweit seines Gleichen sucht", so der Firmenchef aus dem Norden. Das erfüllte Andreas Schurig und seine Mannschaft mit Stolz. Schnell geraten da die "Tänzchen" von damals mit der Treuhand in Vergessenheit, vergessen sind da auch der Stress und die vielen schlaflosen Nächte.
Herber Schicksalsschlag war der Tod seiner Frau
Einen Schicksalsschlag kann der Familienvater allerdings nicht vergessen: den Tod seiner zweiten Frau. "Das war das Schlimmste, was mir je passiert ist", gesteht er und öffnet sein Herz. "April 1997 war es. Unser Sohn Hannes war gerade ein halbes Jahr alt, als Grit den Kampf gegen den Krebs verloren hatte." Tage- und nächtelang habe er an ihrem Bett gesessen und gebetet, dabei über vieles nachgedacht. Da sei ihm plötzlich bewusst geworden, dass es auch noch ein Leben außerhalb der Firma gibt. "Grit hatte so viel Verständnis. Diese Zeit habe ihn für sein weiteres Leben tief geprägt aber auch stark gemacht. "Nur selten war ich in der Firma. Ich musste lernen, Verantwortung abzugeben. Es hat sich gezeigt, dass ich ein Top-Team um mich habe, das alles bestens managt, auch ohne mich." Plötzlich war Andreas Schurig nicht nur Firmenchef, sondern auch alleinerziehender Vater von drei Kindern, die er über alles liebt. Denn neben dem jüngsten Bub sind da noch Martin (6) und die Adoptivtochter Claudia (13). Nicht zu vergessen seine Sprösslinge aus erster Ehe: Lars (15) und Anja (12), die ebenfalls noch gern zum Papa kommen. "Mit den beiden Kindern Maria (13) und Stephan (17) meiner jetzigen Lebensgefährtin sind wir manchmal sogar zu Neunt am Tisch. Fasst schon eine Fußballmannschaft", scherzt er. Und seine Augen beginnen zu leuchten, wenn er von seiner Simona schwärmt. Sie sei ihm nicht nur eine wichtige Stütze in der Familie, sondern auch in der Firma. "Die Werbestrecke ist ihr Element, und für die Dekoration der Musterhäuser zeichnet sie verantwortlich. Wahre Wunderwerke kann sie zaubern", so seine lobenden Worte. Auf die große Ferienreise verzichtet die Familie in diesem Jahr. Lediglich an den Wochenenden wolle man mal hier und da hinfahren. Der Grund dafür: Neue Bauvorhaben müssen angekurbelt werden. Beispielsweise will er weiter in Gröditz investieren. In Ostdeutschlands größtem Musterhauspark soll noch in diesem Jahr eine neue Ausstellunghalle gebaut werden, um das komplette Hausprogramm und die gesamte Ausstattung besser präsentieren zu können. Und schließlich zählt zu seinen Visionen der Bau eines großen Musterhausparkes in Berlin. Die dortigen Leistungen, wie Projektierung, Bauleitung, -ausführung versprechen weitere Arbeitsplätze für Leute aus der sächsischen Region.
Das Spielen überlässt er den Profis
Doch wie eingangs erwähnt, schlägt das Schurigherz nicht nur für die Familie und die Firma, sondern auch für den Fußball. Und das seit April 1999, als er zum Präsidenten des FV Gröditz 1911 gewählt wurde. Selbst gespielt hat er nie. "Das überlasse ich den Profis und denen, die es werden wollen", sagt er augenzwinkernd, dabei auf den guten Gröditzer Fußballnachwuchs anspielend. Am Wochenende feiert der Verein seinen 90. Geburtstag. Jede Menge Spiel und Spaß ist angesagt. Beispielsweise beim Turnier der Freizeitmannschaften. Klar, dass auch eine Elf von der SBU wieder kräftig mitmischen wird. "Wir spielen nicht nur mit, sondern haben den Titel zu verteidigen", wirft der Präsident voller Stolz ein. Und unterstreicht: "Ein Unternehmen ist stets so gut, wie seine Leute sind! Das trifft sowohl auf mein Firmenteam als auch auf meine Fußballer zu."
23.06.2001, Sächsische Zeitung
Spatenstich für Öko-Häuser
Heizölverbrauch drei Liter pro Quadratmeter im Jahr
Großenhain. Für ökologisch bewusste Mitbürger ist jetzt neben dem
Drei-Liter-Auto auch das Drei-Liter-Haus zu haben. Fünfzehn
Einfamilienhäuser, die pro Quadratmeter nur drei Liter Heizöl im Jahr
verbrauchen, entstehen nämlich in Großenhain am Bobersberg auf dem Gelände
des ehemaligen Sportplatzes an der Verlängerten Villastraße.
Erste Siedlung dieser Art im Osten
Am Donnerstag war dort der Spatenstich für dieses Projekt. Der Wohnpark
Bobersberg wird von der Sächsischen Bauunion Gröditz erstellt. Auch die
Verlängerte Villastraße wird entsprechend ausgebaut. "Es ist in ganz
Ostdeutschland die erste große Siedlung mit Drei-Liter-Häusern", erklärt
der Bauunion-Geschäftsführer Andreas Schurig stolz. Die Heizkosten werden
dadurch gespart, weil das Haus über ein Klimasystem geheizt wird,
automatische Be- und Entlüftung inklusive. Bis zu 70 Prozent weniger
Energie, so verspricht der Geschäftsführer, verbraucht das Haus. Ende Juni
soll das Gelände komplett erschlossen sein. Dann entstehen dort nach und
nach die Häuser, deren Wohnfläche mindestens 100, aber höchstens 200
Quadratmeter betragen. Im Musterhauswohnpark in Gröditz können sich
Interessenten die Häuser anschauen und kaufen. Erst dann wird gebaut,
wobei jeder Bauherr sich seine vier Wände ganz individuell gestalten kann. Jedes Gebäude ist übrigens ein Massivhaus. Für das sparsame Haus müssen
die Käufer zunächst jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Im
vergleich zu einem Standardhaus kostet das Drei-Liter-Haus etwa 10 000 bis
12 000 Mark mehr. "Aber durch die geringen Heizkosten amortisieren sich
die Mehrausgaben innerhalb kurzer Zeit", meint Andreas Schurig.
Elf Grundstücke noch zu haben
Das meinten auch die ersten vier Familien, die sich am Bobersberg ein
solches Häuschen hinsetzen lassen. Die anderen elf Grundstücke inklusive
Haus sind noch zu haben. "Aber ich denke, wir finden ganz schnell Käufer.
Denn bei den Energiepreisen heutzutage ist das doch ein Spitzenangebot",
so Bauunion-Chef Schurig.
30.04.2001, Sächsische Zeitung
Sächsische Zeitung
Der Bau-Krise mit Erfindungsreichtum begegnet
Kajo Schommer besucht Sächsische Bauunion / Großenhainer Stema-Hängerbau
peilt 60-Millionen-Umsatz an
Landkreis. Leipzig, Dresden, Cottbus, Südbrandenburg und bald sogar Berlin
- all das sind Standorte für die Gröditzer Massivhäuser der Sächsischen
Bauunion. Ein florierendes Bauunternehmen, das mit viel Initiative und
Gespür für die marktwirtschaftliche Situation 1991 aus der Bauabteilung
des Gröditzer Stahlwerks entstanden ist. Geschäftsführer Andreas Schurig
beeindruckt den Wirtschaftsminister mit einer sehr guten
Unternehmensbilanz. Hatte die Firma 1991 mit 43 Mitarbeitern begonnen, so
sind jetzt 120 Arbeitskräfte in Lohn und Brot bei einem Jahresumsatz von
30 Millionen Mark. Die konsequente Konzentration auf den Eigenheimbau und
die damit verbundenen Innovationen - zum Beispiel das so genannte
3-Liter-Haus - haben bewirkt, dass die Gröditzer Baufirma bislang von der
lahmenden Baukonjunktur weitgehend verschont blieb. Wobei Kajo Schommer
der Bauwirtschaft generell noch einige harte Jahre voraussagt. 50 Prozent
mache die Bauwirtschaft im Osten aus, im Westen dagegen nur 5 Prozent. Da
könne sich jeder leicht ausrechnen, was in den nächsten Jahren passiert.
Angesprochen auf das Gröditzer Stahlwerk lässt sich Schommer nur einige
vage Andeutungen entlocken. Er hoffe, dass bei der EU Vernunft einkehre,
denn so könne man schließlich nicht für Europa werben. Nach wie vor sei
man mit der Georgsmarienhütte im Gespräch, doch über die Entschuldung sei
in Brüssel noch nicht endgültig entschieden.
Zuvor hatte der Wirtschaftsminister den Großenhainer Metall-Leichtbau
Stema besucht: Saubere, hell erleuchtete Montagehallen, eine heftig
herumwirbelnde Belegschaft, ein Geschäftsführer, der eine traumhafte
Bilanz vorweisen kann. Die Stema ist mit 55 000 Pkw-Anhängern pro Jahr
deutscher Marktführer. Sie exportiert in 14 europäische Länder bis hin
nach Norwegen, Spanien und Slowenien. Sie peilt mit 230 Beschäftigten
einen Umsatz von 60 Millionen Mark an, die Rendite liegt bei 10 Prozent.
Unter die Arme greifen muss der Minister dem Unternehmen nicht. Aber dazu
ist Kajo Schommer auch nicht hergekommen. Er will demonstrieren, was die
Sachsen so alles draufhaben. "Schauen Sie", erklärt er den
Medien-Vertretern, "zwei Leute an vier Maschinen. So kapitalintensiv und
hochmodern sieht die Zukunft aus." "Sehr geehrte Mitarbeiter!" verkündet
ein Plakat in der Stema-Produktionshalle. "Sie werden nicht von der Stema,
sondern von unseren Kunden bezahlt." Das ist das eigentlich Faszinierende
an dem Hängerbau-Unternehmen - Management und Belegschaft sind
gleichermaßen motiviert. Sichtlich zufrieden wendet sich der Minister den
nächsten Programmpunkten, dem Flugplatz Großenhain und der Landtechnik
Zabeltitz zu.
12.04.2001, Sächsische Zeitung
Finanzexperten rund ums Haus befragt
Über 2 350 Besucher beim Bauherrentag der Sächsischen Bauunion Gröditz GmbH
Gröditz. "Die Besucherzahl unseres Bauherrentages von 2 350 beweist, dass
ich mit dem Thema ,Finanzierung rund ums Haus` voll ins Schwarze getroffen
habe", zeigt sich Andreas Schurig, Geschäftsführer der Sächsischen
Bauunion Gröditz GmbH (SBG), sehr zufrieden. Kein Wunder, denn
Finanzexperten der Sächsischen Aufbaubank, der Investitionsbank des Landes
Brandenburg und der Kreissparkasse Riesa-Großenhain informierten die
interessierten Häuslebauer über aktuelle und günstigeFinanzierungsangebote. Eine Umfrage an diesem Tag ergab, dass 61 Prozent
der Besucher bereits über ein baureifes Grundstück verfügen. Sechs Prozent
wollen sich noch in diesem Jahr den Traum vom eigenen Haus erfüllen. 74
Prozent der Gäste planen und sparen für den Hausbau im Jahr 2001 oder
2002. Andreas Schurig selbst will mit seiner Firma in diesem Jahr 150
Häuser allein in und weiter über Gröditz hinaus errichten. "Ich denke
doch, dass wir mit unseren massiv gemauerten Häusern für jeden Geldbeutel
etwas zu bieten haben", sagt der 37-jährige Geschäftsmann. (SZ) Der
Massivhauspark der SBG in Gröditz ist jeden Sonntag von 14 bis 16.30 Uhr
geöffnet.
01.06.2000, Sächsische Zeitung
Stein auf Stein zum ersten Winkelhaus
Sächsische Bauunion Gröditz baut 3-Liter-Varianten
Gröditz. Ihr mittlerweile achtes Stein auf Stein erbautes Musterhaus
stellt die Sächsische Bauunion Gröditz GmbH am Sonntag, dem 7. Februar,
von 11 bis 17 Uhr vor. Auf dem Standort "Stadion Windmühlenstraße"
befindet sich Ostdeutschlands größte Musterhausschau von einem Anbieter.
Grund genug für Geschäftsführer Andreas Schurig, mit einer weiteren
Neuheit aufzuwarten. Er präsentiert den Besuchern am Wochenende das erste
Winkelhaus.
Kein Experiment, sondern Wirklichkeit
Und noch eine Besonderheit bietet die sächsische Firma, die 1991 mit 43
Mitarbeitern begann und heute 120 Beschäftigte hat: das komplette
Viebrock-Hausprogramm einschließlich der 3-Liter-Varianten. Denn ein
freistehendes Einfamilienhaus, das innerhalb eines Jahres für die Heizung
pro Quadratmeter Wohnfläche nur noch drei Liter verheizt, ist jetzt kein
Experiment mehr, sondern Wirklichkeit.